Beetrosen, Strauchrosen, Edelrosen – Rosenschnitt beim OGV Bettringen am 13. April 2026

Zum Rosenschnittkurs des Obst- und Gartenbauvereins Bettringen hatte Vorständin Susanne Wiker in ihren Garten eingeladen. „Auch in einem kleinen Garten kann man viele Rosen setzen. Manche Rosensträucher habe ich vor bald 40 Jahren hier gepflanzt und sie blühen immer noch jedes Jahr“, erzählte sie den fast 30 Besuchern stolz. Fachberater Franz Josef Klement bestätigte, dass Rosen, wenn sie einen passenden Standort haben und erst einmal angewachsen sind, sehr pflegeleichte Gartenbewohner sind. Was sie brauchen, sei Sonne, am besten Morgensonne, damit die Blätter gut abtrocknen können. Da Rosen tief im lehmigen Untergrund wurzeln, müssen sie, wenn sie einmal angewachsen sind, nicht mehr gegossen werden und benötigen allenfalls eine Handvoll Kompost, erklärte er. Auch der Schnitt sei einfach, wenn man wisse, ob es sich um eine Beet-, Strauch- oder Edelrose handle, erklärte er den Anwesenden und führte die jeweiligen Schnittmaßnahmen an den entsprechenden Objekten vor.

Zunächst entfernte er bei einer Strauchrose die überalterten Austriebe direkt über dem Boden, dann lichtete er die übrigen Triebe oben stark aus. Beetrosen können in 20-30 cm über dem Boden abgeschnitten werden, Edel- oder Polyantharosen werden nach der Blüte auf das erste voll entwickelte Blatt - oder tiefer – zurückgeschnitten, vermittelte er den Zuschauern.

Da Rosen am neuen Trieb blühen, sei ein kräftiger Rückschnitt vorzunehmen. "Denn viel schneiden bringt viel Zuwachs; und dies bringt viele Blüten", erklärte er. Auch mit Rosenstämmchen befassten sich die Teilnehmer. Klement demonstrierte das fachgerechte Befestigen an einer Stütze und das Auslichten der Krone des Rosenstämmchens.

Am Ende der unterhaltsamen und informativen Unterweisung bedankte sich Suitbert Geiger bei Franz Josef Klement für die hilfreichen Tipps und die praxisnahe Vorführung.