< KW 33 Ziergarten

KW 33 Gemüsegarten

Wintersäzwiebeln
Der Aussaattermin für Wintersäzwiebeln muss zwischen dem 15. und 25. August liegen. Ein früherer Saattermin führt verstärkt zu Schossern, bei späterer Saat bleiben die Pflanzen zu klein, was die Gefahr des Auswinterns erhöht. Achten Sie darauf, dass auf dem Beet mindestens drei Jahre keine Zwiebeln gestanden haben. Ein Schattierleinen oder Gemüsefliegennetz schützt die Saat vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Kürbisfrüchte richtig behandeln
Achten Sie darauf, dass die Kürbispflanzen nicht mehr als zwei Früchte tragen, sonst kann sich die Ausreife verzögern. Unterlegen Sie die Früchte am besten mit Dachziegeln oder flachen Steinen, um sie vor Bodenfeuchtigkeit zu schützen. Wussten Sie eigentlich, dass der Kürbis die größte Beere der Welt ist?

Petersilie säen
Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt, um Petersilie auszusäen. Durch das zügige Wachstum haben Schädlinge, die die Wurzeln befallen, kaum eine Chance. Im kommenden Frühjahr sind die Pflanzen dann kräftig genug, um den Schaderregern genügend Widerstand entgegenzusetzen. Übrigens: Petersilie enthält weitaus mehr Vitamin C als Zitronen!

Erntereife bei Zwiebeln
Zwiebeln sind erntereif, wenn sich das Laub gelbbraun verfärbt und umlegt. Knicken Sie die Schlotten nicht vorzeitig um, sonst sind die Zwiebeln im Lager schlecht haltbar.

Lauchmotte
Achten Sie bei Porree auf Fraßgänge der Lauchmotte. Befallene Blätter sollten entfernt werden. Ein Pflanzenschutznetz hilft, den Befall zu verhindern.

Kohlhernie
Welken Ihre Kohlpflanzen und zeigen sie Blattverfärbungen, kann die Ursache Kohlhernie sein. Letzte Gewissheit haben Sie, wenn die Wurzeln deutliche tumorartige Wucherungen zeigen. Da die Wurzeln reich an infektiösen Dauersporen sind, müssen Sie kranke Pflanzen sofort vernichten. Es gibt auch tolerante Sorten. Welkesymptome können ebenfalls durch Drahtwürmer hervorgerufen werden. Bei diesen Schädlingen zeigen sich im Wurzelbereich deutliche Fraßspuren. Gräbt man im Boden, entdeckt man die braun gefärbten, etwa 2 bis 3 cm langen Larven. Da deren Entwicklung bis zum erwachsenen Tier, dem Schnellkäfer, mehrere Jahre dauert, treten auch die Fraßschäden im Boden über mehrere Vegetationsperioden auf. Sie können die Schädlinge bekämpfen, indem Sie Kartoffelscheiben oder Möhrenstücke als Köder im Boden verteilen und die Larven dann regelmäßig absammeln.